Elbauenfest – Bericht der Volksstimme

Pulsierendes Leben hat am Sonnabend in Glindenberg geherrscht. Grund: Das Dorf feierte drei besondere Ereignisse auf einmal.

Von Detlef Eicke (Volksstimme)

Mit Sport und Spiel vertrieben sich die Elbauenfestbesucher, hier vor der Erwärmung, den Tag. Die Beteiligung an den Wettkämpfen war sehr ordentlich. Die Sieger wurden mit Pokalen und Urkunden ausgezeichnet. Foto: Detlef Eicke

Glindenberg | Das Elbauenfest hat zum zweiten Mal stattgefunden und ist den freiwilligen Helfern gewidmet, die sich den Fluten des Hochwassers im Jahr 2013 entgegengestellt haben. Mit dem Fest wird die Errichtung des neuen Deiches gefeiert. Die Erstauflage des Festes fand im vergangenen Jahr in Heinrichsberg statt.

„Unser Elbauenfest ist ein Fest der Vereine. Die Resonanz war sehr gut und zeigt, dass unser Dorf eine feste Gemeinschaft ist“, freute sich Ortsbürgermeisterin Gerhild Schmidt (parteilos).

Am Abend ließen es die Glindenberger und ihre Gäste beim Elbauenfest bei Lifemusik und Tanz auf dem Gemeindehof so richtig krachen. „Book T. & the MDs“ sorgten für den Blues, DJ Steven für die Hits aus der Konserve.

Lautes Sirenengeheul weckte am Sonnabendmorgen das Dorf – zum Glück ohne brenzligen Hintergrund. Mit der Fahrzeugparade durch Glindenberg teilte die Freiwillige Feuerwehr die frohe Kunde ihres 130-jährigen Bestehens mit. Auf den Fahrzeugen hatte der Feuerwehrnachwuchs der Ortschaft Platz genommen. Auch die „Löschbiber“, Glindenbergs Kinderfeuerwehr, feierten Geburtstag: Den zehnten ihres Bestehens und mit Wettkämpfen im Stationsbetrieb.

Martin Stichnoth (CDU), Bürgermeister der Stadt Wolmirstedt und seiner Ortsteile, hatte den Weg nach Glindenberg gefunden, um zu den genannten Anlässen zu gratulieren und den Veranstaltungen einen guten Verlauf zu wünschen. Tatsächlich fanden sich im Laufe des Tages weit über 250 Glindenberger und Gäste auf dem Festgelände ein, um bei Sport, Spiel und Unterhaltung gemeinsam eine gute Zeit zu haben. Torwandschießen durch die olympischen Ringe, Kugelstoßen und Beachvolleyball standen ebenso auf dem Programm wie nichtolympische Disziplinen wie Stiefelweitwurf, Baumstammnageln oder Bierkrugschieben.

Letztgenannte Disziplinen sorgten für entspechend Gaudi bei den Teilnehmern und für deren ungebremsten Ehrgeiz. Teamsieger der vom SV Blau-Weiß Elbe Glindenberg organisaierten Wettkämpfe wurde die Freiwillige Feuerwehr Rothensee vor den „Löschbibern“ und den „Free Kickers“. Die Einzelwertung bei den Männern entschied Michael Remme für sich. Auf den Plätzen zwei und drei landeten Dirk Pajonzek und Simon Lisurek. Die Frauenkonkurrenz gewann Jessica Koch vor Janine Köppe. Sieger der unter 13-Jährigen wurde Luise Schütze.

Beim Nordic-Walking-Lauf hieß es satte 7,5 Kilometer unter die Schuhe zu nehmen, fünf Teilnehmerinnen schafften die Distanz in vorgegebener Zeit und erhielten dafür das Sportabzeichen. Das Beachvolleyballturnier gewannen „Die halben Ottos“ aus Magdeburg vor dem Team Glindenberg, den Sportfreunden Jersleben und einer Mixedmannschaft. Die Versorgung mit Speis und Trank war beim Sportverein in guten Händen. Als fleißige Kuchenbäcker erwiesen sich die Frauen des Glindenberger Chores. Mehr als ein Dutzend der süßen Leckereien gingen über die Theke.

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